Quiz: Ist Gott auf Seiten der Tiere?



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„Tiere sind Kreaturen Gottes und kein Eigentum des Menschen, keine Gebrauchsgegenstände, keine Waren, sondern wertvolle Wesen in Gottes Angesicht. ... Christen, die die Schrecklichkeit der Kreuzigung erkennen, sind ganz besonders in der Lage, auch die Schrecklichkeit unschuldigen Leidens zu erkennen. Das Kreuz Gottes ist die absolute Identifizierung mit den Schwachen, Hilflosen und Verwundbaren, aber vor allem mit den Schutzlosen, Wehrlosen und unschuldig Leidenden."

--Pfarrer Andrew Linzey

    Die Botschaft Jesu´ ist eine Botschaft der Liebe und des Mitgefühls; Tierfabriken und Schlachthöfe, wo abermillionen Tiere ein grausames Leben führen müssen und einen gewaltsamen Tod finden, sind jedoch alles andere als ein Symbol der Liebe und des Mitgefühls. Jesus fordert Güte, Barmherzigkeit, Mitgefühl und Liebe allen Kreaturen Gottes gegenüber. Er wäre über das Leid, das wir Tieren nur unserer anerzogenen Eßgewohnheiten wegen zufügen, entsetzt.

    Der Garten Eden, Gottes perfekte Welt, war vegetarisch (Gen. 1:29-30). Gott nennt dieses ideale und gerechte Verhältnis „gut“ (Gen 1:31). Danach folgen mehrere Jahre des menschlichen Niedergangs, als die Menschen Sklaven hielten, Kriege führten, Tiere aßen und andere Gewalttaten begangen. Aber die Propheten sagen uns, dass das friedliche Königreich gewaltfrei und vegetarisch wird; selbst der Löwe werde sich neben das Schaf legen (z.B. Isaiah 11). Jesus ist der Botschafter des Friedens, der das neue, gewaltfreie Zeitalter einläutet. Wenn die Christen beten „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“, - das uns von Jesus gegebene Gebet - verpflichtet es uns, unser Leben zu ändern und Entscheidungen zu treffen, die so gerecht und human wie möglich sind. im Himmel gibt es keine Massentierhaltung und keine Schlachthöfe.

    Jedes von Gott erschaffene Tier kann Leid und Schmerzen empfinden. In den heutigen Tierfabriken werden die Tiere kastriert, ihnen die Hörner abgeschnitten und die Schnäbel abgehackt - und das oftmals ohne Betäubung. Um möglichst viel Profit zu machen, werden so viele Tiere wie möglich auf kleinstem Raum zusammengepfercht. Sie werden genetisch so verändert, dass viele lahmen, verkrüppelte Beine haben oder sich die Knochen brechen, da ihre Beine den übergewichtigen Körper nicht mehr tragen können. schließlich werden sie ohne Wasser und Nahrung, bei Wind und Wetter in einen höllischen Tod gefahren.

    Eine vegetarische Ernährungsweise ist nicht nur gesund, sie erspart den Tieren auch ein unvorstellbares Leid. Und immer daran denken: Was wir dem Geringsten antun, tun wir IHM an.

 

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Jesus war ein achtsamer Jude, hat er also etwa nicht das Opferlamm am Passahfest(Osterfest) gegessen?

Diese Frage ist eng verbunden mit dem Thema Tieropfer im Allgemeinen; bitte lesen Sie deshalb unsere Antwort auf die Frage bezüglich der Tieropfer, die Details enthält, die hier nicht erwähnt werden. Sicherlich ist die Tatsache, dass Jesus zum Passahfest kein Lamm aß, eines der stärkeren Argumente für seine vegetarische Lebensweise; zu Zeiten Jesu gab es viele Vegetarier, und eines, was sie von anderen unterschied, waren eben ihre vegetarischen Passahmahle.

In den Evangelien erleben wir Jesus zweimal beim Passahmahl: Erstens steht im Evangelium des Johannes, Kapitel 6, das Passahfest bevor, und die Jünger fragen Jesus: „Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?", da Brot das Essen zum Passahfest der vegetarisch lebenden Juden zur Zeit Jesu war. Zweitens war laut der Evangelien des Matthäus, Markus und Lukas das „Letzte Abendmahl" ein Passahmahl. Wieder feierten Jesus und seine Jünger es mit Brot.

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Häufig gestellte Fragen

 

 

 

 

JESUS WAR DER "GUTE HIRTE" -

NICHT ETWA EIN BLUTIGER METZGER

 

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